Posts Tagged ‘Plattenkritik’

Johnny Cash – American VI: Ain’t no grave

Es ist die letzte Reise des Johnny Cash, ein letztes Mal wandelt er unter uns: mit seinem finalen Album „Ain’t no grave“. Die Auferstehung der vor 7 Jahren verstorbenen Countrylegende beginnt wuchtig. Einem Totentanz gleich, einer Zeremonie, die eigens für ihn nochmals zusammengerufen wurde, steigt er aus seinem Grab hinaus: „ain’t no grave that can [...]

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Shy Guy At The Show – The Birth Of Doubt

Ein gefallener Engel ist ein Geisteswesen, das sich der göttlichen Ordnung widersetzt. Ein Thema welches in den vergangenen Jahrhunderten von vielen Literaten aufgegriffen wurde und dessen Ursprung tief in den Apokryphen verwurzelt ist. Stolz, Lust, das Streben nach Gottgleichheit – die Motive können divergieren, die Resultate ähneln sich dafür umso mehr: Der Engel verlässt entweder [...]

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Die besten Alben 2009

Als große Musikliebhaber stehen wir natürlich auch auf die unzähligen Jahrescharts, die gegen Ende des Jahres in den diversen Musikzeitschriften und -Blogs veröffentlicht werden. Denn selbst wer im Laufe des Jahres ein offenes Ohr für Neuerungen hatte, findet in der Regel immer wieder die eine oder andere Perle, die bislang spurlos an einem vorüber gegangen [...]

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Them Crooked Vultures – Them Crooked Vultures

Supergroups bieten schon per Definition die perfekte Vorlage zur Polarisierung. Während die Einen allein aufgrund der Konstellation verschiedener, hoch bekannter Künstler feuchte Höschen bekommen und das Album schon im Vorfeld – ohne auch nur jemals einen Fetzen davon gehört zu haben – zum Album des Jahres erklären, findet die andere Hälfte den aufkommenden Hype per [...]

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Baroness – Blue Record

Das nennt man dann wohl Coporate Design. Das neue Album der Sludge Metaller Baroness orientiert sich vor allem hinsichtlich Albumtitel und Cover-Artwork eindeutig am berauschenden Vorgänger The Red Album. Schon äußerlich wird klar, hier erfindet sich niemand neu. Auch musikalisch hat sich bei den vier Amis wenig getan. Wo jedoch an anderer Stelle immer wieder [...]

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Helgi Hrafn Jónsson – For The Rest Of My Childhood

Melancholie ist eine Strategie
Die isländische Musikszene hat bereits einige wirklich großartige Perlen hervorgebracht. Größen wie beispielsweise Sigur Rós haben sich selbst hierzulande einen nicht zu unterschätzenden Bekanntheitsgrad erarbeiten können und müssen daher natürlich immer als Gradmesser herhalten, wenn es um Musik aus dem zweitgrößten

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Soulsavers – Broken

Wie Wind in den Weiden
Als Kenneth Grahame im Jahre 1908 seinen Roman The Wind in the Willows, zu deutsch Wind in den Weiden, veröffentlichte fand seine Erzählung schnell eine große Leserschaft. Die Geschichte um Ratte, Maulwurf, Kröterich und Dachs stellt für mich ironischerweise die perfekte Analogie zum Schaffen des grandiosen Mark Lanegans dar, der gleichsam [...]

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Poison the Well – The Tropic Rot

Vor etwas über zwei Jahren rollte die vierte Poison the Well LP wie eine Lawine über uns und wer sich auch nur annähernd mit (Post-)Hardcore anfreunden kann, kam an diesem ebenso brachialen wie experimentellen Werk der Jungs aus Miami nicht herum. Auch wenn Versions vom Hörer in Teilen erst er- und verarbeitet werden musste, gehörte [...]

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The Mars Volta – Octahedron

The Mars Volta sind nun wirklich nicht gerade zu beneiden. Nachdem ihr Debüt-Album De-Loused in the Comatorium im Jahre 2003 mal so eben von 0 direkt durch die Decke ging, für viele Musikliebhaber progressiver Rockmusik einen echten Meilenstein darstellte und auch die meisten Kritiker begeistert alle Extremitäten in die Luft warfen, ließ man schon mit [...]

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The Casting Out – Go Crazy! Throw Fireworks!

Ein kleiner gelber Aufkleber schickt mich fast zehn Jahre in die Vergangenheit. Nicht größer als eine 1 Euro Münze prangt er auf dem Cover des nett gestalteten Digi-Packs namens Go Crazy! Throw Fireworks! von The Casting Out. Schlicht und einfach steht da: „Feat. The Voice of Boysetsfire“. Doch da falle ich auch schon hinein in [...]

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Captain Volleyball – Anyway, What’s Meant To Last…

Es gibt sie noch, die jungen Musiker aus deutschen Landen, die sich nicht dazu genötigt fühlen, mit deutschen Texten nach vorne zu preschen, nur weil das mal eben super hipp ist. Ein solches Unterfangen mag durchaus legitim sein, geht einem jedoch schon nach kurzer Zeit und mit Blick auf die deutsche Chart-Landschaft unheimlich auf die [...]

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Jupiter Jones – Holiday in Catatonia

Jupiter Jones sind keine Band, deren Songs man als “langsame Grower” bezeichnen würde. Ihre Musik springt direkt ins Ohr. Gefällig kommt nun auch die neue Scheibe daher, was ich grundsätzlich nicht unbedingt als etwas negatives werten mag. Da ich die Band nicht von der ersten Stunde an kenne, sondern erst mit der ebenfalls schon sehr [...]

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